Herz im Takt?

Über das Herz-Kreislauf-System wird der gesamte Körper mit Blut und damit auch mit Sauerstoff versorgt. Dabei pumpt das Herz den ganzen Tag unermüdlich mehrere tausend Liter Blut. Der Mensch verfügt zwar nur über fünf bis sechs Liter, doch diese Menge zirkuliert im Körper und so erfüllt das Herz täglich einen Hochleistungsjob. Wenn diese Maschinerie problemlos funktioniert, spürt der Mensch seinen Herzschlag in erster Linie bei Anstrengungen oder auch einmal bei Angst, Stress oder großen emotionalen Ausschlägen, zum Beispiel wenn man frisch verliebt ist. Wenn jedoch mit dem Herzen etwas nicht in Ordnung ist, kann eine Reihe mehr oder weniger deutlicher Signale darauf hindeuten. Weniger deutlich deshalb, weil man nicht jedes dieser Anzeichen direkt mit dem Herzen in Verbindung bringt.

Recht eindeutig sind Herzrasen, Herzstechen, Kurzatmigkeit oder auch Herzstolpern. Zunächst muss nicht jedes schnellere oder kurzzeitig unregelmäßige Schlagen des Herzens auf Beschwerden hindeuten. Auch wenn man für Sekunden ein Stechen in der Herzgegend spürt, muss dies nichts heißen. Problematisch wird es bei all diesen Unregelmäßigkeiten, wenn sie häufiger oder länger auftreten. Spürt man die Extraschläge des Herzens mehrmals täglich, bleibt ein stechender Schmerz länger als nur ein paar Sekunden oder kommt regelmäßig vor, ist der Gang zum Arzt die sichere Wahl. Vor allem dann, wenn solche Symptome von Engegefühlen in der Brust oder Atemnot begleitet werden. Kurzatmigkeit schon bei kleinen Anstrengungen, zum Beispiel nach nur wenigen Treppenstufen, deutet in aller Regel ebenfalls darauf hin, dass körperliche Probleme vorliegen. Diese können mit dem Herzen zu tun haben, können aber auch andere Ursachen haben. Wirklich abklären kann dies nur der Arzt.

 Weniger offensichtlich verhält es sich mit anderen Anzeichen, die ebenfalls darauf hindeuten können, dass das Herz aus dem Takt geraten ist. Dazu zählen beispielsweise Übelkeit und Appetitlosigkeit. Tritt eines davon vollkommen grundlos auf oder auch beides zusammen, sollte man dies in jedem Fall ernst nehmen. Das Herz muss hier nicht die Ursache sein, es ist aber möglich.

Auch dauernde Müdigkeit kann mit dem Herzen zusammenhängen. Hatte man genug Schlaf und ist trotzdem dauerhaft müde oder ist man nach einem eigentlich normalen Tag vollkommen geschafft, kann dies ein Symptom sein. Auch hier gilt, dass nicht zwangsläufig ein Zusammenhang mit dem Herzen bestehen muss. Müdigkeit kann zum Beispiel auch ein Anzeichen von Mangelerscheinungen sein.

Blasse Haut kann ebenfalls darauf hinweisen, dass mit der Durchblutung etwas nicht stimmt und dafür ist wiederum das Herz zuständig. Blass bedeutet in diesem Fall aber blasser als sonst. Bei Menschen, die von Natur aus grundsätzlich sehr helle Haut haben, hat das nichts mit mangelnder Durchblutung zu tun. In eine ähnliche Kategorie fällt häufiger Schwindel: Dieser kann darauf hindeuten, dass das Gehirn nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt, also auch nicht ausreichend durchblutet wird.

Ein weiteres Signal, das vom Herz ausgehen kann, sind Schmerzen im Rücken. Wenn man andere Ursachen wie zum Beispiel Verspannungen ausschließen kann, ist es möglich, dass ein Herzproblem dorthin abstrahlt.

 Es gibt also durchaus diverse Signale, mit denen der Körper zeigt, wenn das Herz aus dem Takt geraten ist, und nicht jedes dieser Signale ist eindeutig. Man kann aber sehr viel dafür tun, dass das Herz-Kreislauf-System intakt bleibt und deswegen gar keine Warnsignale auftreten. Hauptaspekte sind hier ausreichend Bewegung und die Vermeidung von Übergewicht. Ausdauertraining tut dem Kreislauf und damit auch dem Herzen gut, dazu zählen zum Beispiel Joggen oder Radfahren. Wer nicht ganz so fit ist, kann mit langen Spaziergängen anfangen. Wer im Alltag Dinge wie kleine Einkäufe auch zu Fuß erledigen kann, sollte das unbedingt tun. Der Mensch und sein Herz-Kreislauf-System sind nun einmal auf Bewegung ausgelegt und ein Bewegungsmangel schlägt sich früher oder später negativ nieder.

Mit ausreichend Bewegung beugt man in aller Regel auch dem Übergewicht vor. Kommt hier noch eine ausgewogene Ernährung dazu, hat man schon viel dafür getan, dass nicht nur das Herz intakt, sondern auch der ganze Körper lange beschwerdefrei bleibt.

 

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